A Abschlag bis Ausgrenze

ABSCHLAG (TEE)
Der Abschlag ist der Beginn jeder einzelnen Spielbahn. Der Abschlagsbereich liegt innerhalb zweier Schlägerlängen(es kann der längste Schläger für die Vermessung genommen werden) hinter den Abschlagsmarkierungen. Nur in diesem Bereich darf/muss der Ball aufgeteet werden. Der Spieler selbst kann außerhalb der Abschlagmarkierungen stehen.

ABSCHLAGSZEIT (TEE TIME)

Uhrzeit, zu der man eine Runde beginnt, auch "Tee Time" genannt. An Wochenenden und Feiertagen sind die Golfplätze meist gut besucht. Um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten, vergeben viele Golfclubs vorab Abschlagszeiten, die pünktlich eingehalten werden sollten. Im GC Lauterhofen gibt es keine Startzeiten.


AERIFIZIEREN

Ist die Belüftung des Bodens. Wichtig für die Grüns, Vorgrüns und Abschläge. Wird in Lauterhofen 3x im Jahr durchgeführt. Beim Aerifizieren werden Erdkerne 6-8cm tief mit 16 mm Durchmesser aus dem Boden gestoßen und der Rasen so mit 378 Löchern je m² belüftet.


ALBATROS

Ist ein Ergebnis auf einer Spielbahn 3 Schläge unter Par. Also bei einem Par 5 wenn man mit 2 Schlägen einlocht, oder bei einem Par 4 wenn man mit einem Schlag einlocht.


AMATEUR

Spieler, der mit Golf kein Geld verdient.


ANSPRECHPOSITION

Stellung des Körpers direkt vor dem Schlag.


ALL SQUARE

Bei einem Lochspiel (Matchplay) spricht man von All Square wenn der Spielstand gleich (unentschieden) ist.


AMEN CORNER

Bezeichnung für drei aufeinander folgende sehr schwer zu spielende Löcher in Augusta, die vom Rae's Creek begleitet werden. Es  handelt sich dabei um die drei Löcher 11 (White Dogwood), 12 (Golden Bell) und 13 (Azalea). Angeblich nennt man die drei Löcher so, weil man wieder etwas mehr an Gott glaubt, wenn man mit Par durchkommt.


ANNÄHERUNG

Nennt man Schläge mit denen man sich der Fahne annähert. Im englischen spricht man vom "approach" - klingt fachkundiger, bedeutet aber das gleiche.


ANSPRECHPOSITION

Ist jene Körperhaltung, nach Einnehmen der Schlagposition und Aufsetzen des Schlägers unmittelbar vor der Schlagausführung. 


APPROACH

Englischer Ausdruck für Annäherung.


ASS (HOLE IN ONE)

Wenn man auf einer Spielbahn vom Abschlag mit einem Schlag einlocht. Ein Profi  bekommt für so einen Glücksschlag oft ein Auto. Einem Amateur kostet das in der Regel eine Lokalrunde im Clubhaus.


AUFTEEN

Den Ball auf das Tee legen.


AUGUSTA

Wird auch Masters genannt. Das bedeutenste Golfturnier der Welt, welches als einziges der 4 Majors immer am gleichen Platz ausgetragen wird. Nämlich in Augusta im Bundesstaat Georgia. Dieser Golfplatz ist berühmt für die schnellsten Grüns der Welt.


AUS

Fläche außerhalb der Spielbahnen, auf der nicht gespielt werden darf. Die Grenze zum Aus wird durch weiße Pfähle oder Zäune markiert.


AUSLIPPEN

Die obere Kante des Lochs über dem Rand der Kunststoffhülse wird als Lippe bezeichnet. Ein scheinbar schon im Loch befindlicher Ball lippt oft noch aus, wenn er die Lochkante (Lippe) trifft und der Ball zu schnell gespielt wurde.


AUSGRENZE

Grenze zwischen dem Platz und dem Aus. Meist durch weisse Pfähle gekennzeichnet


AUSRICHTUNG

Position von Schlagfläche und Körper beim Ansprechen im Hinblick auf das Ziel.

B Back Nine bis Bunker

BACK NINE 
Als "Back Nine" werden die zweiten neun Löcher einer 18-Loch-Runde bezeichnet.

BACKSPIN 
Beim Schlagen des Balls entsteht durch das Auftreffen des abwärtsgehenden Schlägerblatts der sogenannte Backspin, durch den der Ball in der Luft besonders ruhig fliegt und bei der Landung etwas abbremst.
Wird absichtlich mit extremem Backspin geschlagen (vor allem bei Annäherungsschlägen) soll ein unkontrolliertes Ausrollen des Balls auf dem Grün verhindert werden. Oft kommt es sogar vor, dass der Ball nach dem Aufkommen durch den starken Rückwärtsdrall ein Stück zurückrollt.

BACKSWING 
Als Backswing bezeichnet man den Rückschwung, d.h. die Ausholbewegung vor dem Schlag.

BAG 
Das Bag ist die Golftasche, in der alle Schläger sowie Zubehör, z.B. Bälle, Tees, Pitchgabel etc. aufbewahrt und auf der Golfrunde transportiert werden.

BAG TAG 
Schild des Heimatclubs, das an der Golftasche befestigt wird.

BALATA 
Ein kautschukähnliches Naturprodukt, das früher zur Herstellung der Ballschale verwendet wurde. Inzwischen tragen die Bälle zwar noch die Bezeichnung Ballata, die Schale wird jedoch aus synthetischem Material hergestellt.

BALL (GOLFBALL)
Der Golfball sollte einen Durchmesser von nicht weniger als ca. 42,67 mm haben und nicht mehr als 45,93 g wiegen.

BALLANGEL 
Eine Ballangel wird benötigt, um den Ball aus einem Wasserhindernis zu "bergen".

BALLMARKER 
Ein Ballmarker ist ein flacher Gegenstand zur Markierung der Ballposition auf dem Grün. Hier wird oft ein Geldstück oder der "Knopf" vom Golfhandschuh verwendet.

BASEBALL-GRIFF 
Griffform, bei der alle zehn Finger auf dem Schlägergriff aufliegen.

BIRDIE 
Wird ein Loch mit einem Schlag unter Par beendet, so spricht man von einem Birdie. Bei einem Par 4 spielt man also mit drei Schlägen einen Birdie.

BLADE 
Als "Blade" wurde ein geschmiedeter Schlägerkopf eines Eisens bezeichnet. Früher wurden ausschließlich Blades verwendet, dann spielten nur noch Profis diese nicht einfach zu treffenden Eisen. Blades vermitteln im Treffmoment ein extrem weiches Schlaggefühl.

BLIND HOLE 
Ein Loch, bei dem man den Ball vom Abschlag oder Fairway aus schlagen muss, ohne dass man einsehen kann, wo der Ball landen wird.

BODEN IN AUSBESSERUNG 
Als Boden in Ausbesserung bezeichnet man eine mit blauen Markierungen gekennzeichnete Fläche, auf der Platzarbeiten stattfinden. Liegt ein Ball auf einer solchen markierten Fläche, muss er straflos außerhalb der Fläche fallen gelassen und von dort weitergespielt werden.

BOGEY 
Wird ein Loch mit einem Schlag über Par beendet, so ist dies ein "Bogey". Zwei Schläge über Par heißen "Doppel-Bogey" und drei Schläge über Par nennt man "Triple-Bogey".

BREAK 
Abweichung von der "geraden" Puttlinie zwischen Ball und Loch durch Bodenwellen oder durch eine Schräglage auf dem Grün.

BRUTTO (BRUTTOERGENBIS)
Das Spielergebnis ohne Abzug der Vorgabe.

BUGGY 
Fahrzeug, mit dem Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz befördert werden.

BUNKER 
Der Bunker ist ein Hindernis auf dem Fairway oder um das Grün herum. Er ist meistens mit Sand gefüllt und soll das Spiel erschweren, was leider oft genug gelingt.

C Caddy bis Cut

CADDY
Der Caddy ist die Person, die dem Spieler unter anderem die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch weitaus wichtigere Aufgaben. Sie helfen u.a. bei der richtigen Wahl des Schlägers, geben dem Spieler Tipps bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score auf.
Die Caddies der professionellen Tour-Golfer bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut.
Als Caddy bezeichnet man auch den Wagen, auf dem das Bag (Golftasche) befestigt wird. Diese Caddies erleichtern einem also ebenfalls das Tragen der Tasche. Es gibt Caddies, die man ziehen muss und Caddies, die einen Motor haben und mit einer Batterie betrieben werden.

CARRY
Entfernung, die der Ball bei einem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen zurücklegt. Die Distanz, die der Ball insbesondere bei trockenen, warmen Bedingungen nach dem Aufkommen noch rollt ist darin nicht enthalten.

CART
Kleines motorisiertes Fahrzeug, um Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz zu befördern, auch "Buggy" genannt.

CAVITY-BACK
Konstruktionsform eines Eisens, bei dem ein Großteil der Masse an den Rand des Schlägerkopfes verlagert wird. Das Ergebnis ist ein größerer Sweet Spot.

CHIP
Als Chip bezeichnet man einen Annäherungsschlag zur Fahne. Beim Chip rollt der Ball - im Gegensatz zum Pitch - den größten Teil der zurückgelegten Distanz. Der Chip ist einer der wichtigsten Schläge beim Golf überhaupt.

CLUBFITTING
Die individuelle Anpassung eines Schlägers an die Körpergröße eines Spielers nennt man Clubfitting.

CLUBHAUS
Gebäude auf dem Golfplatz, in dem sich Umkleidekabinen, Proshop, Restaurant und Besprechungsräume befinden.

CROSS-HANDED
Puttinggriff, bei dem die linke Hand unter der rechten liegt (bei Rechtshändern).

CUT
Qualifikation für die Schlussrunden eines Zählspiels. Bei den großen Turnieren finden 4 Runden statt. Nach 2 Runden ist das Turnier für alle Spieler zu Ende, die über einer bestimmten Schlaganzahl liegen. Als Cut bezeichnet man auch einen angeschnittenen Ball, dessen Flugbahn von links nach rechts verläuft.

D DGV bis Durchschwung

DGV
Der DGV ist der Dachverband von über 560 deutschen Golfclubs. Der 1907 gegründete Verband mit Sitz in Wiesbaden ist für die Vorgaberichtlinien, die Wettspiel-Modi, sowohl Leistungs- als auch Breitensport, Nachwuchsarbeit etc. verantwortlich.

DIMPLE
Dimples sind die kleinen Dellen eines Golfballs. Ein einziger Ball kann bis zu 500 Dimples haben. Sie dienen dem Auftrieb und dem genauen, ruhigen Flug des Balles. Je tiefer die Dimples sind, desto flacher ist die Flugkurve.

DIVOT
Ein beim Schlag mit dem Schlägerkopf herausgeschlagenes Stück Gras. Es gehört zur Etikette das Divot sofort wieder an seine ursprüngliche Stelle zurüzulegen und festzutreten damit das Gras wieder anwachsen kann.

DOGLEG
Eine Spielbahn, bei der das Fairway nach links oder rechts abbiegt. Meist nach dem ersten Schlag macht die Spielbahn einen Knick und man hat meist erst von dort freie Sicht auf das Grün.

DOUBLE BOGEY
Bezeichnung für ein Ergebnis, bei dem ein Loch mit zwei Schlägen über Par gespielt wurde.

DOWN
Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel hinter seinem Gegner liegt.

DRAW
Kontrollierter Schlag. Der Ball macht in seiner Flugbahn eine leichte Kurve von rechts nach links. Nach dem Aufprall hat er eine längere Ausrollphase.

DRIVE
Als Drive wird der Schlag vom Tee mit dem Driver bezeichnet.

DRIVER
Der längste Schläger im Bag, auch "Holz 1" genannt. Der Driver hat den längsten Schaft und den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf, womit niedrige Flugbahnen und damit die längsten Schlagweiten erreicht werden.Darum wird er praktisch ausschließlich für weite Abschläge verwendet.

DRIVING RANGE
Die Driving Range ist der Übungsbereich beim Golfplatz und wird für das Schlagtraining genutzt, zum Trainieren oder auch zum Warmspielen.

DROPPEN
In unspielbarer Lage kann der Ball mit Strafschlag im Umkreis von zwei Schlägerlängen (nicht näher zum Loch) "gedroppt" werden. Dabei muss der Spieler aufrecht stehen und den Ball mit ausgestrecktem Arm in Schulterhöhe fallen lassen.

DROPPING ZONE
Um den Spielbetrieb nicht unnötig zu verzögern, werden an sehr unwegsamen Hindernisse auf einigen Plätzen markierte Zonen, sog. "Dropping Zones" angelegt. Dort wird der Ball innerhalb der Markierung gedroppt. In Lauterhofen findet man das z. B. beim Abschlag auf der Bahn 9 wenn man ins Biotop trifft.

DÜNNER SCHLAG
Der Schlägerkopf trifft den Ball mit der Unterkante auf der oberen Hälfte des Balles. Dadurch ergibt sich eine deutlich flachere Flugbahn als normal, man spricht hier auch von "toppen".

DURCHSCHWUNG
Phase des Schwungs nach dem Treffen des Balls.

E Eagle bis Extra Holes

EAGLE
Einen "Eagle" zu spielen bedeutet, ein Loch mit zwei Schlägen unter Par zu beenden. Ein Eagle an einem Par-3 ist also gleichzeitig ein As.

EHRE
Die Ehre entscheidet, wer als erster abschlägt. Am 1. Tee schlägt in der Regel der Spieler mit dem niedrigsten Handicap ab. Bei den darauffolgenden Löchern hat derjenige die Ehre, der am vorangegangen Loch die wenigsten Schläge benötigt hat.

EINGELOCHT
Ein Ball gilt als eingelocht, wenn er vollständig, innerhalb des Lochs und vollständig unterhalb der Ebene des Lochrandes zum Liegen kommt.

EISEN
Bezeichnung für die Schläger, die früher einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heute werden auch andere Metalle und Legierungen verwendet. Die meisten Spieler verwenden die Eisen 3 bis 9 sowie das für das kurze Spiel vorgesehenen Sand-Wedge (SW) und das Pitching-Wedge (PW). Die Eisen 1 und 2 sind aufgrund der Schaftlänge schwieriger zu spielen.

ERLEICHTERUNG
Als "Erleichterung" bezeichnet man das Recht, den Ball aus einer schlechten Lage ohne Strafschlag zu entfernen.

ETIKETTE
Als Etikette bezeichnet man die korrekten Verhaltensregeln auf dem Golfplatz. Dabei geht es im Wesentlichen um Sicherheit und Rücksichtnahme, das Vorrecht auf dem Golfplatz und die Schonung der Spielanlage. Das Nichtbeachten der Etikette zieht keine Strafschläge nach sich.

EXPLOSIONSSCHLAG
Bunkerschlag, bei dem sehr viel Sand "herausspritzt".

EXTRA DAY SCORE (EDS)
Eine vorgabewirksame Privatrunde bezeichnet man als "Extra Day Score" (EDS).
Eine solche Privatrunde dürfen ausschließlich Spieler mit einer Stammvorgabe höher als -18,4 einreichen. Spieler der Vorgabenklassen 5 und 6 (Clubvorgaben) können eine beliebige Anzahl von Extra Day Scores als „vorgabenwirksam" einreichen, in der Vorgabenklasse 4 jedoch nur so viele, wie im aktuellen Kalenderjahr bereits vorgabewirksame Wettspielergebnisse erzielt wurden.
Extra Day Scores können nur auf dem Golfplatz des Heimatvereins gespielt werden, der Zähler muss Vorgabe -36,0 oder besser haben und die Runde muss vorher im Sekretariat registriert werden.

EXTRA HOLES
Zusätzliche Löcher, die nach Beendigung eines Wettspiels zur Ermittlung des Siegers gespielt werden, wenn zwei oder mehrere Spieler das gleiche Ergebnis erzielt haben.

F Fortsetzung folgt...

FADE
Kontrollierter Schlag. Im Gegensatz zum Draw fliegt beim Fade der Ball eine leichte Kurve von links nach rechts. Nach dem Aufprall rollt der Ball nur noch wenig aus.

FAHNE
Auch Pin, Flagge oder Stock genannt. Die Fahne markiert meistens von Weitem erkennbar die Lage des Lochs auf dem Grün.

FAIRWAY
Als "Fairway" bezeichnet man die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün. Das Fairway ist kurz gemäht und wird von dem höher geschnittenen Rough begrenzt.

FALSCHES GRÜN
Ein "Falsches Grün" ist jedes andere Grün als das des zu spielenden Lochs, eingeschlossen Übungs - und Annährungsgrüns auf dem Platz.

FETTER SCHLAG
Bei einem "fetten Schlag" trifft der Spieler zuerst den Boden und dann erst den Ball.

Flex
Bezeichnung für die Längssteifigkeit des Schlägerschaftes. Die "weichsten" Schaft tragen die Bezeichnung "L" (Ladies), danach folgen "A" (Allround), "R" (Regular), "S" (Stiff), die steifsten sind mit "X" (Extra stiff) gekennzeichnet.

FLIGHT
Eine Golfrunde darf von maximal 4 Spielern bestritten werden. Die Anzahl der Spieler bilden den sogenannten "Flight".

FORE!
Warnruf, der immer dann möglichst laut zu rufen ist, wenn ein geschlagener Ball einen anderen Spieler gefährden könnte. Wenn Sie also diese Warnung hören, sollten Sie den Kopf einziehen...

FORGED BLADE
Golfschläger, bei dem der Kopf aus geschmiedetem Stahl besteht. Sie sind weicher als Schlägerköpfe aus gegossenem Stahl.

FREE DROP
Von einem "Free Drop" spricht man wenn eine straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden kann, die z.B. dann vorliegt wenn eine Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis besteht.

FRONT NINE
Die ersten neun Löcher einer 18-Loch-Runde.

 

 

 

18 Golflöcher werden Ihnen über den Mitspieler mehr sagen als 19 Jahre gemeinsame Arbeit am Schreibtisch

Wolfgang Roller, Chef der Dresdner Bank