Die Qual der Wahl

Jeder Golfer hat irgendwann mal angefangen. Die Thematik ist immer die gleiche. Wir haben versucht, auf die Fragen die man sich in dieser Situation stellt, Antworten zu finden. Sollten Sie sich dennoch nicht ganz sicher sein, rufen Sie doch einfach an oder schauen Sie bei uns vorbei - egal ob wir Sie dann als Mitglied begrüßen dürfen oder später als spielender Gast.

Ist Golfspielen gesund?

Golf ist eine Sportart die an der frischen Luft in der Natur ausgeübt wird. Ob jung, alt, sportlich oder untrainiert - mehr als jede andere Sportart eignet sich Golf für jedermann.

  • Fettverbrennung: Eine 18-Loch-Runde dauert in der Regel vier Stunden und kostet den Körper mindestens 1200 Kalorien. Sie ist auch für Menschen mit Bluthochdruck geeignet, weil die niedrige, aber konstante Belastung ideal für Herz und Kreislauf ist.
  • Muskeltraining: Bei einem korrekten Abschlag spannen sich 124 von insgesamt 434 Muskeln – Training von Kopf bis Fuß. 
  • Stressabbau: Entspannung und Bewegung in der Natur sind gut fürs Gehirn. Während unser Alltag das Nervensystem überfordert, vermuten Forscher beim Golfen eine Erhöhung der Leistungsbreite des Gehirns.
  • Konzentrationsfähigkeit: Mentale Stärke ist für einen Golfer ungemein wichtig. Hitzköpfe werden zwangsläufig gekühlt, weil mit Erregung kaum ein Ball ins Loch rollt. So ist jeder Schlag und jede Runde auch ein gutes Training für die Psyche. 

Kann ich mir Golfen leisten?

Für den Anfang reichen feste Turnschuhe und bequeme Kleidung völlig aus. Auch über das Equipment sollte man sich nicht zu früh Gedanken machen, denn für die ersten Stunden tun es auch Leihschläger, die wir gerne zur Verfügung stellen. Erst wer nach Erlangung der Platzreife Gefallen am Golfen hat, sollte sich dann Gedanken über eine eigene Ausrüstung machen.

Die Kosten für die Erstausrüstung sind in etwa auf dem Niveau einer neuen Skiausrüstung. Die laufenden Kosten für ein Golfjahr dürften die Ausgaben für eine Woche Skiurlaub nicht überschreiten. Sie setzen sich zusammen aus dem Jahresbeitrag, Spielgebühren (bei Turnieren), Rangebällen, Golfbällen, Tees usw.

Ist Golfspielen schwer zu erlernen?

Ein in der Presse und unter Golflehrern oft kolportiertes Bonmot unklaren Ursprungs besagt, dass der Golfschwung nach dem Stabhochsprung und neben dem Eiskunstlauf der komplexeste Bewegungsablauf aller Sportarten sei. Sicher ist, dass es sich beim Golfschwung um einen technisch anspruchsvollen Bewegungsablauf handelt, der unter Beobachtung eines Pros erlernt werden sollte.

Für den Erfolg beim Golf spielen viele Faktoren eine Rolle: Technik, Taktik, Ausdauer und Psyche. Es gibt ja den Spruch:“Golf findet zu 90% im Kopf statt und zu 10% zwischen den Ohren. Aber generell gilt für Golf wie für jeden anderen Sport „Übung macht den Meister“.

Ist Golfen nur Spiel oder auch Sport?

Das kann letztendlich jeder Golfer für sich selbst entscheiden, ob er es mehr sportlich oder eben spielerisch oder gesellschaftlich sieht und betreibt. Die Möglichkeiten sind beim GC Lauterhofen für alle vorhanden. Es gibt Mannschaften, die Golf als Sport betreiben, es gibt Tunriere die den gesellschaftlichen Zweck im Vordergrund haben und man kann natürlich auch nur seine Privatrunden mit Freunden drehen.

Wie treffe ich die richtige Wahl des Clubs?

Folgende Kriterien sind bei der richtigen Wahl eines Golfclubs zu beachten:

  • Entfernung/Fahrtzeit von Zuhause und/oder Arbeit 
  • Einstiegskosten (Aufnahmegebühr, Investitionsumlage)
  • Startzeiten oder Spielen nach Belieben (Mitgliederzahl?) 
  • Erholungswert (Lärmpegel, Golf & Natur, Landschaftsbild) 
  • Platzqualität (Grüns, Fairway, Bunker) 
  • Laufende Kosten (Jahresbeitrag, Umlage, sonst. Verbandskosten)
  • Trainingsmöglichkeiten (Driving Range, Greens, Kurzplatz) 
  • Management, Personal, Service, Pro‘s 
  • Clubhaus & Ambiente (Restaurant, Duschen, Caddieschränke) 
  • Gastronomie, Proshop 
  • Bespielbarkeit (Fairwaybewässerung, Turniersituation) 
  • Jugendarbeit

 

 

 

18 Golflöcher werden Ihnen über den Mitspieler mehr sagen als 19 Jahre gemeinsame Arbeit am Schreibtisch

Wolfgang Roller, Chef der Dresdner Bank