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Das Stimpmeter wurde bereits im Jahr 1935 vom US-amerikanischem Banker Edward Stimpson erfunden. Der Amateurmeister aus Massachusetts war Zuschauer bei der US Open in Oakmont und war überzeugt davon, dass die Grüns dort sehr schnell waren, aber er wusste nicht wie er es prüfen kann. Daraufhin entwickelte er ein Gerät, um die Geschwindigkeit von Grüns vergleichbar zu machen.

 

Das Stimpmeter ist ein Messgerät im Golfsport. Mit seiner Hilfe lässt sich die Rolllänge eines Golfballes auf dem Puttinggrün ermitteln. Seit 1975 wurde es vom amerikanischen Golfverband United States Golf Association eingesetzt.

Ein Stimpmeter besteht aus einer V-förmigen Aluminiumschiene mit einer Länge von 36 Inch (91,44 cm) und einer Breite von 1,75 Inch (4,45 cm). Bei 30 Inch (76,2 cm) befindet sich eine Einkerbung zur Ablage des Golfballs. Der Öffnungswinkel des V beträgt 145°.

Zur Messung wird das Stimpmeter an einem Ende auf das Grün aufgesetzt. Das andere Ende wird angehoben. Eine Einkerbung in der Schiene sorgt dafür, dass ein Ball erst ab einem Hebewinkel von etwa 20° in Bewegung kommt und so mit einer definierten Geschwindigkeit auf das Grün rollt. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Grüns ergeben sich verschiedene Rolllängen. Die Längenmessung wird sechsmal durchgeführt und daraus ein Mittelwert gebildet.

Für langsame Grüns ergeben sich Werte von etwa 200 cm, für sehr schnelle Grüns von bis zu 350 cm. Bei den Clubmeisterschaften 2010 hatten wir im GC Lauterhofen einen Wert von 310 cm. Bei den US Open in Augusta sind Werte über 400 cm keine Seltenheit.

 

18 Golflöcher werden Ihnen über den Mitspieler mehr sagen als 19 Jahre gemeinsame Arbeit am Schreibtisch

Wolfgang Roller, Chef der Dresdner Bank