Unsere Charming Places

Neben der herrlichen Lage eingebettet im Oberpfälzer Jura, der engen Verbundenheit zu Flora und Fauna, ausgedrückt im seit 2009 kontinuierlich zugesprochenen Gold-Zertifikat des Deutschen Golfverbandes „Golf & Natur“, weiß der GC Lauterhofen Sport und Kunst zu vereinen. Ein großes Thema für Menschen, die gerne einmal über den Tellerrand hinausschauen. Nicht umsonst wird Golfern ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik zugesprochen, dem auf unserer Anlage mit diversen Kleinodien und architektonischen Hinguckern großzügig entsprochen wird. Geschickt platziert finden sich überall auf den 18 Löchern Zeugnisse dieser Kultur: mal links und mal rechts des Weges, mal mittendrin oder als Torbogen „verkleidet“. Kunst & Golf kommt in Lauterhofen erlebbar zusammen. Die feingliedrige Landschaft, den Ehrgeiz des Golfers und den Sinn für elegante Blickfänge lässt unser Platz- und Gebäudewart Johannes Berschneider in einem nie enden wollenden Strom an ausgefallenen Ideen zusammenfließen – so sind seit 1997 etliche „Charming Places“ entstanden.

Liebevoll, einprägsam, höchst individuell, ganz regional, charakterstark und sicher nicht verkünstelt. Durchgänge aus Armierungseisen und mit Schürholz verkleidet, ein überdimensionaler Fernseher unter hohen Tannen mitten im Wald mit Blick auf die spannenden Entscheidungen am Grün der Bahn 17, zur Halbzeit an der Bahn 10 der plastisch gemachte Durchgang in eine andere Welt und damit die Chance auf einen Neubeginn. Wenn sich Tatkraft und ein schöpferischer Geist vereinen, werden aus Zweckbauten schon mal architektonische Leckerbissen. Unser Strohhaus an der Kreuzung zwischen Bahn 3 und 8 ist dafür das beste Beispiel. Zusammen mit seiner Freitags-Spielgruppe hat Architekt Johannes Berschneider dieses Projekt gestemmt. Die Strohballen sorgen als natürliches Baumaterial selbst bei hohen Temperaturen für ein angenehmes Klima im Inneren, ein Duft wie im Heuschober lässt Erinnerungen an Kindheitstage wach werden, und an der gemütlichen Holztafel kann aus einer kurzen Rast schon mal eine ausgedehnte Pause werden. Auch das ist Kunst & Golf in Lauterhofen – spielen, entdecken und staunen.

BDA-PREIS BAYERN FÜR DIE STILLEN ÖRTCHEN UND DAS STROHHAUS DES GOLFCLUB LAUTERHOFEN

Der renommierte BDA Preis Bayern ging 2016 in der Kategorie Sonderbauten an den Golfclub Lauterhofen. Der bayrische „Architektur-Oscar“ wurde bei einer feierlichen Preisverleihung im Münchner Künstlerhaus an Präsident Gerhard Weichselbaum und Platz- und Gebäudewart Architekt Johannes Berschneider und Architektin Gudrun Berschneider überreicht.

Die Preisträger werden in einem Buch präsentiert, das im Club aufliegt. Der BDA Preis Bayern ist einer der wichtigsten Architektur-Preise im Land und zeichnet nicht nur die hohe Qualität der eingereichten Bauwerke sondern auch die gute Zusammenarbeit zwischen Architekten und Bauherren aus. Diese ist in unserem Club mit dem ehrenamtlichen Engagement von Johannes Berschneider als Platz- und Gebäudewart vorbildlich umgesetzt. Ausgezeichnet wurden die vier in den letzten Jahren entstandenen besonderen Häuschen: Toilettenhäuschen aus Schnittholz, Beton und Stahl sowie eine Schutzhütte aus Stroh. Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle den „Freitagsspielern“ ausgesprochen. Sie haben, von Johannes Berschneider motiviert und angeleitet, mit ihrem vielfältigen Einsatz die Realisierung der Hütten ermöglicht. Dazu kamen einzelne Sponsoren, die das Gelingen dieser außergewöhnlichen Bauwerke für den Club kostenneutral machten. Die kleinen aber feinen Gebäude machen unseren Platz nicht nur landschaftlich sondern auch in architektonischer Hinsicht zu etwas Besonderem. Mehr Informationen zu BDA Preis Bayern 2016 unter www.bda-preis-bayern.de. Beurteilung der Jury: Architekten zeigen mit großer Begeisterung ihre Toiletten. Gemäß des berühmten Spruchs, ein Architekt müsse nur wissen, wo die WCs hin sollen, und dann entwickelt sich jedes Gebäude von alleine, haben die Sanitäranlagen offensichtlich zentrale Bedeutung für die Baukultur. Stolz wurden mir blutrote, orange, giftgrüne und zitronengelbe Klos präsentiert, besondere Lagen neben einer Felswand oder besondere Öffnungsmechanismen, die den Benutzer vor ein Rätsel stellen. Und kaum ein Büro ließ es sich nehmen, originelle Icons für die Unterscheidung von Herren-, Damen- und Behindertentoilette zu entwerfen. Aber getoppt wurde dieser Running Gag der Stillen Örtchen von den Follies, in denen auf dem Golfplatz Lauterhofen ausgetreten wird. Es ist der Verein von Johannes Berschneider, den man hier nur freundlich „Berschi“ nennt, und der Architekt hat gemeinsam mit seinen Abschlag-Kumpels die Shit-Holes auf dem Gelände durch Sanitärskulpturen ersetzt, bei deren Benutzung niemand gelangweilt auf sein Handy starren muss. Mit wackelig geschnittenen und verschweißten Stahlplatten, die Berschneider in einem Steinbruch liegen sah, mit Schichtbeton, den seine Golfclique mit alten Schlägern gestampft hat, und mit dem Schnittholz einer Entbuschungsaktion wurden drei Toilettenhäuschen errichtet, die man eher auf der documenta erwarten würde als auf einem Grün für den feinen Reichensport. Aber zu dem Naturgolfplatz Lauterhofen, wo es Streuobstwiesen, ein Insektenhotel und Heidschnucken für die Platzpflege gibt, passen diese lustigen Bastelklos perfekt. Und sie bieten echte Zusatzfeatures. Eine große spiegelnde Übereckverglasung erlaubt in der Betonhütte den Blick von der Klobrille über das ganze Tal, ebenso wie im Holz-Gabinetti, wo ein Sehschlitz in Sitzhöhe Fernsicht gewährt.Und im Schweißerhäuschen ist der besondere Clou eine rote Betonmischmaschine als Handwaschbecken. Dazu wurde aus Heuballen vom benachbarten Feld auch noch eine Schutzhütte gebaut. Auf dem Course durch die bayrischen Toiletten-Greens waren diese Holes definitiv ein Triple Eagle.

WC-Häusl an der Schutzhütte Langeggarten aus Stahl!

Eine Skulptur aus Stahl ist eine Architekturstation im Golfclub Lauterhofen. Ein begehbares Kunstwerk als stilles Örtchen neben den Bahnen. Nach Schnittholz, Stampfbeton und Strohballen war diesmal rostiger Stahl das Baustoffthema unseres sehr innovativen Platz- und Gebäudewarts Johannes Berschneider.

Das Ergebnis ist natürlich kein Toilettenhäuschen von der Stange, sondern wieder ein individuelles Einzelstück, exklusiv für den Golfclub Lauterhofen geplant und gefertigt. Das Baumaterial hatte der Architekt auf dem Gelände der Bärnreuther Steinbrüche gefunden: alte, dicke Stahlplatten, abgewittert, mit spannenden Oberflächen, groben Kanten und Formen. Für viele nur Schrott, für ihn Inspiration für ein neues Projekt.Vorstandsmitglied Johannes Berschneider legte selbst Hand an, zusammen mit Clubmitglied Georg Bärnreuther und dem Betriebsschlosser aus dem Schotterwerk. Mit dem Schweißbrenner wurden die sieben Platten geformt, Türen und Oberlichter heraus geschnitten, die Box zusammen gefügt. Die tonnenschwere Stahlskulptur kam dann per Kran in einem Stück an ihren Standort. Tageslicht kommt über die runden Ausschnitte in der Decke. Beim Blick nach oben lassen sich auf Glas gedruckt Fotos aus Fauna und Flora unseres Golfplatzes entdecken. Der Farbtupfer im Innenraum ist die rot lackierte Mörtelmaschine, deren Trommel mit knallblauem Innenleben jetzt als Waschbecken dient. Das Wasser kommt über den großen Mischhebel in Feuerwehr Dimension, ein alter LKW Rückspiegel für den Kontrollblick, wie alle Griffe und Haken einfach an die Stahlwände geschweißt. Dank des finanziellen Sponsorings der Freitagsspieler im Berschi-Cup, sowie großzügiger Firmenspenden, allen voran die Bärnreuther + Deuerlein Schotterwerke, sind die Kosten für das Bauwerk selbst gedeckt. Mit dem neuen Häuschen ist die Schutzhütte Langeggarten direkt mit einer Toilette versorgt. Diese Ergänzung freut nicht nur unsere Gastronomie, sondern auch alle Clubmitglieder, die sich im Strohhaus treffen, dort feiern, sich unterstellen oder einfach zur Spielpause einkehren. Direkt nach der Inbetriebnahme bestaunten schon die ersten Architekturfans im Rahmen der „Architektouren“ am letzten Juni-Wochenende begeistert das neue Stahlobjekt direkt neben unserem Strohhaus. Auch aus den Reihen unserer Mitglieder kommt durchwegs positive Resonanz.

WC-Häusl an Loch 14

In der traditionellen Technik mit Stampfbeton wuchs in fünf Arbeitsgängen das Häusl empor. In dieser historischen Bauweise entstand der Betonquader Schicht für Schicht. In der belassenen Fassade genau ablesbar. Sogar das Werkzeug hat Bezug zum Golfplatz: Zwölf Freizeit-Betonbauer, Freunde aus dem Golfclub, haben in vielen Arbeitsstunden mit ihren Drivern den Beton gestampft. Bei diesem Verfahren ist keine Armierung notwendig, die Standfestigkeit kommt von der langsamen und stetigen Handarbeit.

Das Häusl ist mit seinem Standort verwurzelt. Die Materialien stammen unmittelbar vom Bauort. Die beim Aushub gefundenen, für die Oberpfalz typischen Kalkbrocken liegen jetzt als Naturstein Boden im Innenraum. Ein Baum, der für den Bau gefällt werden musste, lieferte das Holz für die Eingangstür mit klarer Form und bewusst derber Oberfläche. Das Waschbecken: eine antike Viehtränke, die aus einem Bauernhof auf dem Golfplatz Areal stammt. Materialien und zeitgeschichtliche Dokumente des Ortes in harmonischem Zusammenspiel mit modernen Sanitärobjekten und rahmenlosen Glasflächen für besten Panoramaausblick über den Golfplatz. Von Außen reflektiert sich die Landschaft in den Spiegelglasflächen, die Intimität des Stillen Örtchens im Inneren bleibt so gewahrt.

WC-Häusl an Loch 5

Statt der in anderen Clubs üblichen „Fertiggaragenlösung“ hat sich unser Vorstandsmitglied und Architekt Johannes Berschneider für eine architektonische Lösung eingesetzt. Das ehrgeizige Ziel war es, ein Bauwerk zu errichten, dass sich in die Landschaft integriert und die Kosten einer herkömmlichen Lösung bei gleichem Komfort nicht übersteigt.

Als Holzbau wurde die Box in einer Zimmerei vorgefertigt und vor Ort in einem Stück auf die vorbereitete Bodenplatte gesetzt. Die Wände und Decken sind aus CLT – Cross Laminated Timber. Die Brettschichtplatten ermöglichen eine schnelle Montage und besitzen beste bauphysikalische Eigenschaften. Das Innenleben zeigt sich als rot lasiertes Holzgehäuse, die Außenfassade wird von gestapelten Ästen und Stämmen der umliegenden Bäume bestimmt, die bei einer Entbuschung der Landschaftspflege angefallen waren. Auf der Toilette bietet sich dem Spieler ein herrlicher Panoramablick über das Tal und zwei Greens. Natürlich verwehrt eine verspiegelte Scheibe den Blick von außen nach innen.

Zwei Insektenhotels im Golfclub

Der Golfclub Lauterhofen baut im Rahmen des Programms Golf und Natur zwei Insektenhotels, die an den Bahnen 7/8 und 17 aufgestellt werden. Insektenhotels sind künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfen für Insekten.

Diese können einen Ausgleich bieten für die teilweise Vernichtung natürlicher Lebensräume der nützlichen Kleintiere. Die „Bauwerke“ werden von der Kinder- und Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauvereins Lauterhofen, den „Libellen“ errichtet. Das Material dafür wird von unseren Mitgliedern Martin Walter und Norbert Wolf als Spende zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank! Damit gehen wir wieder einen weiteren Schritt in Richtung eines naturnahen Golfplatzes und nehmen unsere Verantwortung für die Fauna und Flora auf unserem Gelände wahr.

See the light

In der Saison 2017 bekam unser Golfclub eine weitere Attraktion auf dem Platz hinzu. Etwas ganz spezielles und gleichermaßen nützliches. Tiergeräusche kann man beim Betreten des verrosteten Gebildes wahrnehmen. Doch was verbirgt sich im Inneren?

Der Golfclub Lauterhofen macht mit diesem Gebilde das Wasser nachfüllen nach den ersten 11 Löchern zu etwas ganz besonderem. Leckeres Trinkwasser sprudelt aus einem Unikat an Wasserhahn. Ein besonderer Dank gilt hierfür unserem Vorstandsmitglied, Architekten, Gebäude- und Platzwart Johannes Berschneider und der Vielzahl an Sponsoren des Vereins. Des Weiteren ist es auch ein Beitrag für unsere Natur und Umwelt in Lauterhofen, denn die verwendeten Materialien sind überwiegend aus recyceltem Material.

Bienen im Club

Am Dienstag, 16.04.2013 ist der Bienentisch aufgestellt worden. Er befindet sich im Biotop, ausreichend entfernt an Spielbahn 9. Hier finden unsere Bienenvölker ihr neues Zuhause.

Die Bienen stellt uns der Imker Herr Weber aus Lauterhofen kostenlos zur Verfügung und betreut sie auch. Der Honig wird in Gläsern, die extra für den Golfclub Lauterhofen gestaltet wurden abgefüllt und bei Siegerehrungen als Preis verteilt. Natürlich kann er auch käuflich erworben werden.

Heidschnucken

HALLO LIEBE GOLFERINNEN UND GOLFER, ich bin der Bock Michl, bin unzählige Jahre alt und kümmere mich seit Mittwoch 28.08.2013 um die 22 Heidschnucken und den Magerrasen in Lauterhofen. Nachdem mein Vorgänger Bock Johannes am Freitag 23.08.2013 friedlich verstorben ist, liegt es nun an mir die Herde zu führen. Mein herzlicher Dank gilt meinem Paten und Sponsor Michael Keck der mich nach Lauterhofen brachte.

STATIONEN UNSERER MAGERRASENPFLEGE: Hauptsächlich finden Sie uns im Biotop an Bahn 2, zwischen Bahn 4 und Bahn 7, oberhalb Bahn 5, im rechten Rough von Bahn 8 oder im Biotop an Loch 9.

WINTERVORRAT: Jährlich macht unser Oberpfleger, Josef Ehrensperger für uns den Wintervorrat. Dazu wird das Rough an den Spielbahnen 4/5, 8, am Biotop 9, der Obstgarten an der 17 und hinter Grün 17 für uns gemäht, gehäuft und zur Silage verarbeitet. Zusätzlich wurde noch an Spielbahn 11 und 15 gemäht. Das verarbeitete Material ergibt ca. 16 Siloballen, die uns über den Winter bringen werden. Das Rough ist zu Heu verarbeitet worden und dient uns ebenfalls als Futter. Wie Sie lesen können, ernähren wir uns das ganze Jahr mit den guten Sachen die bei Ihnen auf dem Golfplatz in Lauterhofen wachsen.